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Philosophie in den schweizerischen Gymnasien

Unsere Richtlinie in der VSG

Wir sind überzeugt von der zentralen und eigenständigen Rolle der Philosophie in der Erziehung und Bildung der studierenden Jugend der Schweiz. Die gymnasialen Curricula tragen ihrem Potential zur Entwicklung und Förderung der basalen Kompetenzen der methodischen Reflexion von Denken und Handeln unterschiedlich Rechnung: Philosophie wird als kantonales Obligatorium geführt, kommt als Schwerpunktfach vor – allein oder im Verbund mit Pädagogik und Psychologie ( PPP ) - , wird als Ergänzungsfach angeboten, mitunter auf Ethik als einen Teil ihrer selbst reduziert, und figuriert als blosses Freifach für Interessierte. Der VSPM setzt sich im Rahmen der Arbeit des VSG für die institutionelle Stärkung ein, die dem grund-legenden Charakter der Philosophie entspricht.

Die Weiterbildung der Philosophielehrerinnen und –lehrer liegt in einem  ungünstigen Spannungsfeld von PHs, Universitäten und der WBZ: Insbesondere die Angebote der WBZ tun sich infolge sparender Einschränkungen von Weiterbildungszeit und finanzieller Mittel sowie kantonalen Verpflichtungen schwer und zwingen Interessierte dazu, Prioritäten zu Ungunsten der Philosophie zu setzen: Dem Verband bleibt dadurch vorwiegend die Aufgabe, sich in der Art eines Generalstandes für die Bedeutung von Philosophie im Bildungswesen einzusetzen.